testosteron versus cortisol

KRIEG IM KÖRPER! Diese zwei Hormone kämpfen um DEIN Leben

Sie stecken in JEDEM von uns. Sie kämpfen JEDEN Tag gegeneinander. Und einer von beiden gewinnt gerade bei den meisten Männern über 40 – mit üblen Folgen. Die Rede ist von Testosteron und Cortisol. Der eine macht stark, der andere macht platt. Und das Erstaunliche: Die beiden sind eigentlich BRÜDER.

Zwillinge aus dem Mutterleib

Schon im Mutterleib, ganz am Anfang, sind Nebennierenrinde (bildet Cortisol) und Hoden (bilden Testosteron) EIN EINZIGES Gewebe: das "adrenogonadale Primordium". Erst ab der vierten, fünften Schwangerschafts-Woche trennen sich daraus zwei Linien – die spätere Nebennierenrinde und die Gonaden.

Bis heute tragen beide das genetische Erbe dieser gemeinsamen Herkunft: dieselbe Startmaschinerie, die Cholesterin in Pregnenolon umwandelt, den ersten Schritt jeder Steroidhormon-Synthese. Erst danach verzweigt sich der Weg – die eine Linie endet bei Cortisol, die andere bei Testosteron:


adrenogonadales Primordium


Cortisol greift an

Kurzer Stress? Kein Problem, dafür sind wir gemacht – schneller Adrenalin-Kick, dann ist die Gefahr vorbei oder die Aufgabe erledigt. - Aber: DAUERSTRESS OHNE AUSWEG ist Gift. Im chronischen, unlösbaren Dilemma wird nämlich Cortisol ausgeschüttet und es bleibt oben, Tag und Nacht. Und dann passiert das eigentliche Desaster: Cortisol geht direkt Testosteron an den Kragen, bremst es im Gehirn, bremst es in den Hoden.

Noch problematischer: Der Körper schüttet bei Dauerstress eigene Morphine und Kannabinoide aus, um diesen Zustand überhaupt auszuhalten. - Ergebnis? Man gewöhnt sich daran wie bei einer Sucht  – und "Loslassen" fühlt sich an wie lebensbedrohlicher Entzug! – Wenn der chronische Stress dauerhaft nicht gelöst werden kann, kollabiert das System in eine Art Zombi-Zustand oder Burnout. – Die verbleibende Energie des Körpers fliesst dann vor Allem in ein chronisch überaktiviertes Immunsystem statt in die Regeneration des Körpers oder die Grosshirnrinde. – Mit dramatischen Folgen.


stressreaktion cannon selye


Testosteron schlägt zurück

Was Testosteron auf natürliche Weise wieder steigen lässt sind unter Anderem erholsamer Schlaf, regelmäßiger Sport und auch bewusstes Atmen. Echte Menschen um sich haben. Und – der "Casus Knacktus" – das Dilemma, das einen fertigmacht, aufheben, statt es zu verdrängen. –  Die gleiche Belastung erzeugt bei zwei Menschen zwei komplett unterschiedliche Hormonantworten! Denkst du "Das schaffe ich nie" – übernimmt Cortisol, Testosteron sackt ab, du wirst schlechter. – Denkst du dagegen "Das ist hart, aber machbar" – bleibt Testosteron oben, du wirst sogar besser. Objektiv die gleiche Situation, nur eine andere Perspektive. – Das eigentliche Kernthema im Konflikt zwischen Testosteron und Cortisol ist die Selbstwirksamkeitserwartung und die können wir trainieren.

Der springende Punkt

Ein Tier, das ein mal in der Falle saß, bleibt für immer ängstlich. Ein Roboter ist noch schlimmer dran, er blickt zurück und versucht auf dieser Basis die Zukunft auszurechnen – er ist nie in der Gegenwart. – Nur der Mensch kann mitten in der Herausforderung sagen: "Ich seh das jetzt anders!" – Und genau in dem Moment sinkt Cortisol. Nicht weil das Problem weg ist. Sondern weil ein "Sprung" passiert ist, den keine Statistik vorhersagen konnte. Das ist der eigentliche Sieg im Krieg der Hormone. Das ist echte Evolution – und dabei helfen uns Adaptogene. 

 

adptonix der guanche

 

Und dann gibts da noch Pine Pollen. Erste Hinweise zeigen, das Pine Pollen Extrakt könnte direkt Testosteron-Wirkung mitbringen und das Bindeprotein SHBG senken – mehr freies Testosteron im Blut! Fairerweise: Die Studien dazu sind klein, und die Firma hat selbst geforscht. Ehrlich gesagt: Ob's auch Cortisol runterbringt, ist noch Theorie. Aber eine, die Sinn ergibt.

 

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