Zistrose und Immunsystem: Was sagt die Forschung?

Zistrose und Immunsystem: Was sagt die Forschung?

Redaktionelle Anmerkung (2026): Dieser Artikel stammt aus dem Frühjahr 2021 und ist ein Zeitdokument aus der Pandemie. Wie wir heute – deutlich nüchterner – auf diese Zeit und die damalige Studienlage blicken, haben wir hier aufgeschrieben: Die Geschichte hinter Cistus+ und Imun Guard.

Die Forschung hat gezeigt, dass eine positive Selbstwirksamkeitserwartung zu den wichtigsten Faktoren gehört, wenn es um ein gut funktionierendes Immunsystem geht. Wenn wir wiederholt die Erfahrung machen, dass das, was wir tun, etwas bewirkt, haben wir in der Regel auch ein intaktes Immunsystem. Erleben wir dagegen wiederholt, dass das, was wir tun, nichts bewirkt, entwickeln wir eine negative Selbstwirksamkeitserwartung und damit einher geht oft auch ein dysreguliertes Immunsystem. Der Körper kann dann nicht mehr gut unterscheiden, was zu ihm gehört und was nicht.

In der aktuellen Pandemie-Situation stehen wir in der Gefahr, in einen Zustand von Apathie, Passivität und Resignation zu versinken, was dem guten Funktionieren unseres Immunsystems überhaupt nicht zuträglich ist. Dabei gibt es Vieles, was wir selbst tun können, was in unserer Macht, in unserem persönlichen Wirkungsbereich liegt. Von unserer Ernährung über unsere Haltung und unser Verhalten gibt es unendlich Vieles, das wir selbst tun können und nur das, was wir selbst tun, stärkt unsere positive Selbstwirksamkeitserwartung und damit auch unsere Immunkompetenz.

Das ist Nummer eins. Darüber hinaus finde ich es sinnvoll, zu fragen, welche natürlichen Mittel es gibt, die uns unterstützen könnten. Wir haben jetzt verschiedene Impfungen zur Verfügung und ich begrüße das. Besonders die RNA-Impfungen scheinen wirklich innovativ zu sein und kommen ohne manche der Hilfsstoffe aus, die bei klassischen Impfstoffen nötig sind.

Und dennoch – wir wissen noch nicht, wie gut die Impfungen schützen und wie lange. Außerdem passt sich das Virus laufend an und so werden immer wieder neue Impfstoffe benötigt, was auch mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Warum also nicht zusätzlich nach nahe liegenden Ergänzungen Ausschau halten?

Ich bin fasziniert von der Zistrose. Nicht nur, weil ich seit Jahren gute persönliche Erfahrungen mit ihr mache – was streng genommen eine Einzelbeobachtung ohne Kontrollgruppe ist. Mein Bauch ist überzeugt; die Wissenschaft darf das gerne noch prüfen. Sondern auch, weil in Studien gezeigt wurde, dass Zistrosenextrakt Ebola-, Marburg- und Aids-Viren in vitro in ihrer Vermehrung hemmen konnte. Interessant fand ich auch: In der Laborstudie entwickelten die Viren über mehrere Passagen keine Resistenz gegen den Extrakt. Die Forscher vermuten, dass ein Vielstoffgemisch aus hunderten unterschiedlichen Substanzen Viren weniger Angriffsfläche für Anpassung bietet als ein Einzelwirkstoff – ein spannender Befund aus der Zellkultur, der sich aber nicht einfach verallgemeinern lässt.

Natürlich müsste hier noch viel mehr, besonders am Menschen geforscht werden um daraus eine evidenzbasierte Medizin ableiten zu können. Klinische Studien kosten viele Millionen – und weil man Pflanzenextrakte nicht patentieren kann, gibt es kaum privatwirtschaftliche Anreize, dieses Geld zu investieren. Das ist keine Verschwörung, sondern schlichte Finanzierungslogik – und genau deshalb ein Fall für öffentliche Forschungsförderung.

Vielleicht haben wir eines Tages eine Medizin, die auch dann auf natürliche Ressourcen zurückgreift, wenn das keinen großen Profit verspricht. In der Zwischenzeit verlasse ich mich auf meine Erfahrung und die vieler Menschen – ergänzend zu allem, was Medizin und gesunder Menschenverstand sonst hergeben, nicht als Ersatz dafür.

Mehr zu Inhaltsstoffen, Forschung und unserer Erfahrung mit Cistus findest du in unserer großen Cistus-Übersicht.

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