Testosteron und erektile Dysfunktion

Testosteron und erektile Dysfunktion

In Deutschland ist – je nach Studie – etwa jeder dritte bis vierte Mann über vierzig zumindest zeitweise von Erektionsstörungen betroffen. Das sind mehrere Millionen Menschen.

Während der Andropause, dem Klimakterium Virile – also etwa mit Mitte Fünfzig – erreicht der Testosteronspiegel des Mannes seinen natürlichen Tiefstand. In vielen Fällen führt dies beim Mann zu negativen Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Lustlosigkeit und Gewichtszunahme.

Was hinter dem Begriff „Andropause“ tatsächlich steckt – und warum Männer keine Menopause im eigentlichen Sinn haben –, ordne ich ausführlich in Andropause – Mythos oder Realität? ein.

Was kann Man(n) dagegen tun? Wie kann man seinen Testosteronspiegel auf natürliche Weise erhöhen?

Die Schulmedizin verweist in der Regel auf eine gesunde Lebensweise, ausreichend Schlaf und Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung.

In seltenen Fällen wird auch eine Behandlung mit chemischen Testosteron, eine Testosteron-Kur, vorgenommen. Der Nachteil bei der Behandlung mit synthetischem bzw. chemischen Testosteron sind die möglichen Nebenwirkungen, die mit einer Behandlung verbunden sein können.

Sehen wir uns die häufigsten Todesursachen in Deutschland für das Jahr 2014 an, dann stellen wir fest, dass Herz- und Kreislauferkrankungen mit 39 Prozent mit Abstand auf Platz 1 rangieren.

Urologen nehmen das Ausbleiben nächtlicher Erektionen durchaus als ernstzunehmendes Signal – kein Diagnose-Ersatz, aber ein Grund, genauer hinzuschauen. Die gute alte ‹Morgenlatte› ist also tatsächlich ein kleiner Gesundheitsbote.

Mit anderen Worten: Potenzprobleme sind keine Luxusprobleme und sollten sehr ernst genommen werden! Sie können ein Frühwarnsignal für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein – erster Ansprechpartner ist deshalb der Arzt.

Vor über vierzig Jahren wurde nachgewiesen, dass Pine Pollen rein pflanzliches Testosteron enthalten. Siehe dazu die Studien: «Testosterone, epitestosterone and androstenedione in the pollen of Scotch pine P. silvestris L.» von Saden-Krehula M., Tajic M., Kolbah D., publiziert in ‹Experientia›, Basel, Januar 1971 sowie: «Vitamin D and its metabolites in the pollen of pine. Part 5: Steroid hormones in the pollen of pine species.» Saden-Krehula M., Tajíc M., publiziert in ‹Pharmazie›, 1987.

Ob Pine Pollen bei erektiler Dysfunktion irgendeine Rolle spielen könnten, weiß derzeit niemand – dazu gibt es schlicht keine klinischen Studien. Klar ist nur: Erektile Dysfunktion ist ein medizinisches Thema. Erster Ansprechpartner ist der Arzt, nicht der Onlineshop – auch nicht unserer.

Zum wissenschaftlichen Vergleich mit einem sehr gut erforschten Mittel siehe Das erfolgreichste Medikament der Welt. Mehr zu Pine Pollen generell in unserer großen Übersicht.

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